Diagonale Ursprungskumulierung

Für die Schaf­fung dia­go­na­ler Ursprungs­ku­mu­lie­rung zwi­schen der Gemein­schaft, Alge­ri­en, Bul­ga­ri­en, Ägyp­ten, den Färö­er, Island, Isra­el, Jor­da­ni­en, Liba­non, Marok­ko, Nor­we­gen, Rumä­ni­en, der Schweiz (ein­schließ­lich Liech­ten­steins), Syri­en, Tune­si­en, der Tür­kei sowie dem West­jor­dan­land und dem Gaza­strei­fen tei­len die Gemein­schaft und die betref­fen­den Län­der ein­an­der über die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on die Ein­zel­hei­ten der mit den ande­ren Län­dern ver­ein­bar­ten Ursprungs­re­geln mit. Auf Grund­la­ge der Mit­tei­lun­gen die­ser Län­der gibt die fol­gen­de Tabel­le einen Über­blick über die Ursprungs­pro­to­kol­le zur dia­go­na­len Kumu­lie­rung; fer­ner wird das Datum genannt, ab dem die­se Kumu­lie­rung Anwen­dung fin­det.

Diagonale Ursprungskumulierung

Dem­ge­mäß hat die EU-Kom­mis­si­on nun eine neue Matrix zur dia­go­na­len Ursprungs­ku­mu­lie­rung her­aus­ge­ge­ben.

Es ist zu beach­ten, dass die Kumu­lie­rung nur zuläs­sig ist, wenn das Land der End­fer­ti­gung und das End­be­stim­mungs­land mit allen am Erwerb der Ursprungs­ei­gen­schaft betei­lig­ten Län­dern, d.h. mit den Län­dern, in denen die ver­wen­de­ten Vor­ma­te­ria­li­en ihren Ursprung haben, Frei­han­dels­ab­kom­men mit den­sel­ben Ursprungs­re­geln geschlos­sen haben. Vor­ma­te­ria­li­en mit Ursprung in einem Land, das kei­ne Abkom­men mit dem Land der End­fer­ti­gung und dem End­be­stim­mungs­land geschlos­sen hat, sind als Vor­ma­te­ria­li­en ohne Ursprungs­ei­gen­schaft zu behan­deln.