Terminänderung für die Abgabe von elektronischen Zollanmeldungen

Mit der Ver­ord­nung (EG) Nr. 11922008 der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on vom 17. Novem­ber 2008 ist die Inan­spruch­nah­me von ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren (Art. 253a ZK-DVO) ab dem 1. Janu­ar 2011 abhän­gig von der elek­tro­ni­schen Ver­fah­rens­ab­wick­lung. Alle vor die­sem Datum erteil­ten Bewil­li­gun­gen wären daher dem­entspre­chend zu befris­ten oder zu wider­ru­fen gewe­sen.

Terminänderung für die Abgabe von elektronischen Zollanmeldungen

Um die­se Fol­ge zu ver­mei­den, hat der EU-Aus­schuss für den Zoll­ko­dex am 16. März 2010 eine Ände­rung des Arti­kels 253a ZK-DVO beschlos­sen, die in Kür­ze im Amts­blatt der EU ver­öf­fent­licht wer­den wird. Die­se Ände­rung sieht vor, dass Bewil­li­gun­gen von ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren zur Über­füh­rung von Waren in ein Zoll­ver­fah­ren, die eine papier­ge­stütz­te Inan­spruch­nah­me vor­se­hen, bis zur Anwen­dung des Moder­ni­sier­ten Zoll­ko­de­xes (Ver­ord­nung (EG) Nr. 4502008 vom 23. April 2008 zur Fest­le­gung des Zoll­ko­dex der Gemein­schaft) — also längs­tens bis zum 24. Juni 2013 — ver­wen­det wer­den kön­nen.

Der ent­spre­chen­de Bewil­li­gungs­vor­druck nach dem Anhang 67 ZK-DVO wird im natio­na­len Ergän­zungs­blatt einen ent­spre­chen­den Befris­tungs­ver­merk ent­hal­ten.