Zigarettenschmuggel und der Tatort

Hat im Fall von Zuwi­der­hand­lun­gen im Ver­sand­ver­fah­ren Car­net TIR die Zoll­be­hör­de des Mit­glied­staats, in dem die Zuwi­der­hand­lung fest­ge­stellt wur­de, auf­grund fal­scher Tat­sa­chen­wür­di­gung ange­nom­men, dass der Ort der Zuwi­der­hand­lung unge­wiss sei, und hat sie des­halb die ent­stan­de­nen Ein­gangs­ab­ga­ben in der irri­gen Annah­me ihrer Zustän­dig­keit erho­ben, ist der Abga­ben­be­scheid gleich­wohl nicht auf­zu­he­ben, wenn spä­ter der Ort der Zuwi­der­hand­lung als nach­ge­wie­sen ange­se­hen wird. In die­sem Fall fin­det ein inter­ner Aus­gleich zwi­schen den Mit­glied­staa­ten statt.

Zigarettenschmuggel und der Tatort

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 6. Dezem­ber 2005 — VII R 3104