Deutsch-bah­rai­ni­scher Inves­ti­ti­ons­för­de­rungs- und ‑schutz­ver­trag

Am 5. Febru­ar 2007 wur­de in Mana­ma ein deutsch-bah­rai­ni­scher Inves­ti­ti­ons­för­de­rungs- und ‑schutz­ver­trag unter­zeich­net. Bei­de Sei­ten wol­len den Ver­trag mög­lichst rasch rati­fi­zie­ren.

Deutsch-bah­rai­ni­scher Inves­ti­ti­ons­för­de­rungs- und ‑schutz­ver­trag

Der Ver­trag schafft für Inves­to­ren bei­der Län­der einen umfas­sen­den, lang­fris­tig bere­chen­ba­ren völker?rechtlichen Rechts­schutz, in dem er ins­be­son­de­re frei­en Kapi­tal- und Ertrags­trans­fer, Inlän­der­be­hand­lung und Meist­be­güns­ti­gung bei unter­neh­me­ri­schen Akti­vi­tä­ten, wert­ge­rech­te Ent­schä­di­gung und Rechtsweg?garantie bei Ent­eig­nungs­maß­nah­men sowie den direk­ten Zugang zur inter­na­tio­na­len Schieds­ge­richts­bar­keit bei Inves­ti­ti­ons­strei­tig­kei­ten garan­tiert.

Das Bestehen eines Inves­ti­ti­ons­för­de­rungs- und ‑schutz­ver­tra­ges ist auch grund­sätz­li­che Vor?aus­set­zung für die Gewäh­rung von Inves­ti­ti­ons­ga­ran­tien des Bun­des gegen nicht-kom­mer­zi­el­le Risi­ken.

Zur Zeit sind ins­ge­samt 120 bila­te­ra­le Inves­ti­ti­ons­för­de­rungs- und ‑schutz­ver­trä­ge der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land in Kraft.