Expansion ins Ausland — und die Personalentwicklung

Zur stra­te­gi­schen Unter­stüt­zung bei Aus­lands­pro­jek­ten dient seit dem 1. Janu­ar 2017 eine neue Geschäfts­stel­le „Stra­te­gi­sche Aus­lands­pro­jek­te”, die in der Außen­wirt­schafts­ab­tei­lung des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums ange­sie­delt ist.

Expansion ins Ausland — und die Personalentwicklung

Wie das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um mit­ge­teilt hat, soll u.a. damit die bis­he­ri­ge Außen­wirt­schafts­för­de­rung noch ver­bes­sert wer­den. Beson­ders bei Groß­pro­jek­ten im Aus­land haben nach Mei­nung des Minis­te­ri­ums die deut­schen Anbie­ter zuneh­mend mit Wett­be­werbs­nach­tei­len zu kämp­fen, die dadurch ent­ste­hen, dass Mit­be­wer­ber aus Dritt­staa­ten gehäuft mit sys­te­ma­ti­scher poli­ti­scher Unter­stüt­zung und umfas­sen­den Finan­zie­rungs­an­ge­bo­ten auf­war­ten. Durch das im Okto­ber 2016 beschlos­se­ne Eck­punk­te­pa­pier „Neue Impul­se für den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb um stra­te­gi­sche Groß­pro­jek­te — Chan­cen für Deutsch­land ver­bes­sern” soll sich die Wett­be­werbs­si­tua­ti­on von deut­schen Unter­neh­men im Aus­land merk­lich posi­tiv ent­wi­ckeln.

Gera­de für Mit­tel­ständ­ler sind die För­der­maß­nah­men gedacht, damit deren Unter­neh­mens­ak­ti­vi­tä­ten in Sachen Export eine geziel­te Unter­stüt­zung erfah­ren. Neben kon­kre­ten Kon­tak­ten zu inter­na­tio­na­len Geschäfts­part­nern wer­den auch Leis­tungs­schau­en wie z.B. Fach-Mes­sen im Aus­land ange­bo­ten, die den Unter­neh­men eine Prä­sen­ta­ti­on ihrer Dienst­leis­tun­gen bzw. Pro­duk­te vor einem spe­zi­el­len fach­kun­di­gem Publi­kum mög­lich machen.

Kommt es auf­grund die­ser Maß­nah­men zu viel­ver­spre­chen­den Geschäfts­be­zie­hun­gen, bleibt auf lan­ge Sicht eine Expan­si­on des Unter­neh­mens — viel­leicht sogar mit Toch­ter­fir­men im Aus­land — nicht aus. Auf jeden Fall zieht ein Wachs­tum des Unter­neh­mens auch einen ver­mehr­ten Bedarf an Mit­ar­bei­tern nach sich. Denn an die Pro­duk­ti­ons­stei­ge­rung muss der Per­so­nal­be­darf ange­passt und deren Leis­tung ver­bes­sert wer­den.
Pas­sen­de Lösun­gen bie­ten Talent-Manage­ment-Sys­te­me für die Per­so­nal­ent­wick­lung. Mit zum wich­tigs­ten Kapi­tal zäh­len die rich­ti­gen Mit­ar­bei­ter. Es müs­sen nicht nur neue „pas­sen­de” Mit­ar­bei­ter gefun­den wer­den, son­dern der bereits vor­han­de­ne Mit­ar­bei­ter­stab muss den neu­en Anfor­de­run­gen gerecht wer­den. Die För­de­rung und Wei­ter­bil­dung von Mit­ar­bei­tern ist dabei unver­zicht­bar. Eine gute Per­so­nal­ent­wick­lung ist kein Zufall und stellt hohe Anfor­de­run­gen an den Unter­neh­mer. Da ist es durch­aus sinn­voll, sich durch eine effi­zi­en­te Talent­ma­nage­ment-Soft­ware unter­stüt­zen zu las­sen. Abge­stimmt auf das jewei­li­ge Unter­neh­men kann sich der Fir­men­chef bzw. der Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che genau der Modu­le bedie­nen, die der Situa­ti­on sei­nes Unter­neh­mens gerecht wer­den. Ob es um die Ein­stel­lung oder ein ers­tes Gespräch mit einem Bewer­ber geht, oder ob früh­zei­tig die För­de­rung der eige­nen Mit­ar­bei­ter zur Durch­füh­rung von zukünf­ti­gen neu­en Auf­ga­ben im Rah­men einer inter­na­tio­na­len Geschäfts­be­zie­hung ange­sto­ßen wer­den soll, eine umfas­sen­de Per­so­nal­ver­wal­tung mit Hil­fe der pas­sen­den Soft­ware erleich­tert ein effek­ti­ve­res Arbei­ten.