Hermesdeckung für kurzfristige Exportforderungen

Deut­sche Expor­teu­re kön­nen kurz­fris­ti­ge For­de­run­gen gegen­über ihren Kun­den in EU-Mit­glieds­staa­ten und ande­ren OECD-Län­dern wie­der mit staat­li­chen Export­kre­dit­ga­ran­ti­en, den soge­nann­ten Her­mes­de­ckun­gen, absi­chern. Einer ent­spre­chen­den, von der Bun­des­re­gie­rung bean­trag­ten, Aus­nah­me­re­ge­lung hat die EU-Kom­mis­si­on jetzt zuge­stimmt. Die­se Deckungs­mög­lich­kei­ten sind bis Ende 2010 befris­tet.

Hermesdeckung für kurzfristige Exportforderungen

Bis­lang wur­den Absi­che­run­gen für Export­kre­di­te mit Lauf­zei­ten von weni­ger als zwei Jah­ren in EU- und OECD-Kern­län­der als „markt­fä­hig” ein­ge­stuft und waren damit grund­sätz­lich pri­va­ten Export­kre­dit­ver­si­che­rern vor­be­hal­ten. Jedoch beklag­te die Export­wirt­schaft in den ver­gan­ge­nen Mona­ten zuneh­mend, dass Ver­si­che­rungs­schutz auf dem pri­va­ten Markt in die­sem Seg­ment nicht mehr im erfor­der­li­chen Umfang zur Ver­fü­gung ste­he. In Deutsch­land kön­nen Expor­teu­re das bestehen­de Sys­tem der Export­kre­dit­ga­ran­ti­en des Bun­des nun auch für die Absi­che­rung ihrer kurz­fris­ti­gen Geschäf­te mit Abneh­mern in EU- und OECD-Staa­ten nut­zen.