Mobilitätsberatung für Auszubildende

Die deut­sche Wirt­schaft will mit Unter­stüt­zung der Bun­des­re­gie­rung Aus­zu­bil­den­de ver­stärkt ins Aus­land schi­cken. Mit einer Fach­kon­fe­renz im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les star­tet jetzt das bun­des­wei­te Pro­gramm zur Bera­tung von Aus­zu­bil­den­den bei Aus­lands­auf­ent­hal­ten.

Mobilitätsberatung für Auszubildende

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les hat gemein­sam mit dem DIHK und dem ZDH das Pro­gramm zur Unter­stüt­zung von Aus­lands­auf­ent­hal­ten für Aus­zu­bil­den­de und Berufs­an­fän­ger ins Leben geru­fen. Für 16 Mil­lio­nen Euro wird in den kom­men­den Mona­ten eine bun­des­wei­te Bera­tungs­struk­tur für Unter­neh­men auf­ge­baut. Ein Netz­werk von 40 Mobi­li­täts­be­ra­tern in den Indus­trie- und Han­dels­kam­mern und Hand­werks­kam­mern betreut dann die Betrie­be vor Ort, um Aus­zu­bil­den­den und Berufs­an­fän­gern in grö­ße­rem Umfang als bis­her beruf­li­che Erfah­run­gen im Aus­land zu ermög­li­chen. Neben der Bera­tung und Moti­va­ti­on der Unter­neh­men und Aus­zu­bil­den­den gehört auch die Infor­ma­ti­on über För­der­pro­gram­me oder die Unter­stüt­zung bei der Orga­ni­sa­ti­on der Aus­lands­auf­ent­hal­te zu den Auf­ga­ben. Das Pro­gramm wird finan­ziert mit Mit­teln des Euro­päi­schen Sozi­al­fonds und des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les. Die Kam­mern betei­li­gen sich mit 20 Pro­zent an den Kos­ten.