Ursprungszeugnisse Form A

Nach einer Mit­tei­lung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on stel­len die Zoll­be­hör­den des König­reichs Bah­rain, der Repu­blik Kasach­stans, Bur­ki­na Fasos, der Repu­blik Male­di­ven sowie der Repu­blik Kolum­bi­ens Ursprungs­zeug­nis­se nach Form A aus, die nicht mit den erfor­der­li­chen druck­tech­ni­schen Sicher­heits­merk­ma­len über­ein­stim­men (feh­len­der guil­lochier­ter Über­druck).

Ursprungszeugnisse Form A

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat einer vor­über­ge­hen­den Aner­ken­nung die­ser Ursprungs­zeug­nis­se zuge­stimmt, und zwar für Ursprungs­zeug­nis­se aus Bah­rain, Male­di­ven und Kolum­bi­en bis zum 31. Dezem­ber 2007, für Ursprungs­zeug­nis­se aus Kasach­stan
bis zum 31. Juli 2008 und für Ursprungs­zeug­nis­se aus Bur­ki­na Faso bis zum 31. Janu­ar 2009. Der­ar­ti­ge, nach Ablauf die­ser Über­gangs­fris­ten aus­ge­stell­te Ursprungs­zeug­nis­se dür­fen nicht mehr als Prä­fe­renz­nach­wei­se akzep­tiert wer­den.

Hin­sicht­lich Bur­ki­na Faso liegt die grund­sätz­li­che Vor­aus­set­zung für die Aner­ken­nung von Prä­fe­renz­nach­wei­sen auf der Grund­la­ge des All­ge­mei­nen Prä­fe­renz­sys­tems (APS/​GSP) noch nicht vor, weil die hier­für erfor­der­li­che Mit­tei­lung über die ver­wen­de­ten Stem­pel­ab­dru­cke bei der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on noch nicht ein­ge­gan­gen ist. Es wird daher emp­foh­len, vor der Bean­tra­gung einer Prä­fe­renz­be­hand­lung beim zustän­di­gen Haupt­zoll­amt nach­zu­fra­gen, ob durch Bur­ki­na Faso eine ent­spre­chen­de Mit­tei­lung der ver­wen­de­ten Stem­pel­ab­dru­cke erfolgt ist.